Egeglas Kreuzschlitzkopf

Der Kreuzschlitzkopf ist derzeit einzigartig auf dem Markt. Gunnar Egenolff ist Entwickler und Hersteller dieses Spezialkopfes. Der folgende Testbericht soll dir über seine Eigenschaften Aufschluss geben.

Der Kreuzschlitzkopf ist bei www.egeglas.de ab 16€ erhältlich.

Der erste Eindruck:

Im Vergleich zu anderen Egeglas- Produkten wirkt der Kreuzschlitzkopf sehr klein. Das Glas hat keinerlei Lufteinschlüsse, Kratzer oder sonstige optisch erkennbare Fehler. Die standartmäßige Verzierung ist das Egeglas-Logo, welches sehr ansprechend auf dem Schaft des Kopfes platziert wurde. In meinem Fall ist es schwarz, die Farbe kann jedoch variieren. Alles ist sehr gut verarbeitet und alle Details sind symmetrisch.

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Die technischen Daten:

Der Kopf ist insgesamt 10,7cm hoch. Der äußere Durchmesser des Tabakreservoirs beträgt 52mm. Der Schaft, der auf die Rauchsäule gesteckt wird hat einen Innendurchmesser von 22mm und passt damit auf alle gängigen Säulen. Die Wandstärke beträgt 3mm.

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Das Funktionsprinzip:

In der Mitte des Tabakreservoirs befindet sich eine ca. 20mm hohe Kuppe, (Ø ca. 20mm) in die vier vertikale Schlitze eingearbeitet wurden. Die Kuppe soll ähnlich wirken wie das erhöhte Loch eines Einlochkopfes. Durch die Erhöhung kann kein Schmutz aus dem Tabak in die Rauchsäule gelangen. Allerdings wird beim Kreuzschlitzkopf, anders als beim Einlochkopf, weder ein Mod noch ein anderes Hilfsmittel benötigt. Dafür sind die Schlitze zuständig.

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Das Setup:

Das Setup dieses Kopfes ist denkbar einfach. Um die Kuppe wird etwas Tabak verteilt und ein Stück Alufolie drüber gespannt. Löcher rein – Fertig! Ein ganz normales Standardsetup eben. Der Kopf eignet sich übrigens bestens für 40mm Schnellzünderkohle, denn das Reservoir wird von diesen Kohlen komplett abgedeckt, ohne den Rand zu berühren.

Im Praxistest:

Beim Testrauchen haben wir das oben beschriebene Standardsetup mit einer Cocobrico Naturkohle verwendet.

Zu Beginn kommt die Sache nur langsam in Schwung. Erst nach dem  Anbringen eines Windschutzes aus Alufolie bildete sich dichter Rauch. Schon nach ca. fünf Minuten war die Betriebstemperatur des Kopfes erreicht und entwickelte auch ohne Windschutz ausreichend dichten Rauch. Die Rauchdauer lag bei ca. 70 Minuten wobei der Rauch durchgehend angenehm und sehr Aromatisch schmeckte. Auch der Durchzug wurde vom Kreuzschlitzkopf in keiner Weise beeinträchtigt.

Fakt ist, dass der Kopf viel Hitze benötigt. Das kann zum einen durch einen Windschutz oder durch mehrere Kohlen erreicht werden.

Der Grund für diese Eigenheit liegt darin, dass die Schlitze in der Kuppe bis fast hoch an die Spitze reichen. So kann viel heiße Luft von der Kohle direkt und ohne durch den Tabak zu müssen, in die Rauchsäule gelangen. Deshalb bildet sich anfangs nur wenig Rauch. Wenn der Glaskörper dann heiß genug ist gibt er zusätzlich Wärme an die angesaugte Luft, die dennoch durch den Tabak geht, ab. So wird auch diese heiß genug, um reichlich Rauch zu produzieren.

Eine weitere Möglichkeit, diese Eigenschaft zu überlisten ist die, dass man den Kopf bis über die Kuppe mit Tabak füllt. Die heiße Luft muss dann in jedem Fall durch den Tabak, wodurch sich wiederum Rauch bildet. Bei dieser Methode hat man jedoch einen höheren Tabakverbrauch, was besonders schade ist, denn es ist fast unmöglich den überfüllten Kopf komplett durch zu rauchen.

Mein Fazit:

Der Kreuzschlitzkopf ist ohne Frage außer Konkurrenz. Schließlich gibt es derzeit keinen anderen Kopf mit diesem Funktionsprinzip. Ich wage es jedoch zu bezweifeln dass eben dieses Prinzip schon ausgereift ist. Der Kreuzschlitzkopf ist zwar schon jetzt jeden Cent wert, jedoch bin ich der Meinung dass der Feinschliff noch fehlt.

© www.set-it-up.net | Patrick L.
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