Egeglas Einlochkopf (doppelwandig)

Dieser Doppelwandige Einlochkopf aus Glas ist die Weiterentwicklung des gewöhnlichen Einlochkopfes aus dem Hause Egeglas und zugleich dessen Luxusvariante. Was er wirklich kann, erfährst du hier.

Der doppelwandige Einlochkopf ist bei www.egeglas.de ab 33€ erhältlich.

Der erste Eindruck:

Das erste was einem bei diesem Kopf auffällt sind seine Ausmaße. Er ist wirklich groß und sieht deshalb anfangs etwas merkwürdig auf der Pfeife aus. Hat man sich dann an den Anblick gewöhnt fällt das allerdings nicht mehr auf. Der Kopf ist spitze verarbeitet, das Glas weist keinerlei Schäden auf. Die Alufoliennut und sämtliche restlichen Details sind sehr symmetrisch eingearbeitet und bringen sich perfekt in das Gesamtkonzept ein. Das Egeglas-Logo befindet sich auf dem Schaft und ist in meinem Fall in blau ausgeführt.

Das mitgelieferte Scallis-Mod steht dem Kopf in Punkto Qualität in nichts nach. Die drei Rauchnuten sind symmetrisch in einem Winkel von 120° zueinander angeordnet.

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Die technischen Daten:

Dieser Mega-Kopf hat eine Gesamthöhe von 17,5cm und misst einen Außendurchmesser von 10,5cm. Der Durchmesser für die Rauchsäule (Innendurchmesser des Schaftes) beträgt 22mm. Der Kopf passt also auf alle gängigen Pfeifen. Die Wandstärke des Glases beträgt 3mm.

Das Scallis-Mod hat einen Durchmesser von 38mm und eine Höhe von 20mm.

Das Funktionsprinzip:

Wie gesagt ist der Doppelwandige Einlochkopf eine Weiterentwicklung des normalen Einlochkopfes, weshalb sich an der Funktionsweise nicht viel geändert hat. Die heiße Luft von der Kohle wird durch das Scallis-Mod gezwungen den Weg durch den Tabak in die Rauchsäule zu nehmen. Das zentrale Loch ist erhöht wodurch keine Verschmutzungen aus dem Tabak in die Rauchsäule gelangen.

Der Sinn und Zweck der doppelten Wand ist der, dass man beim Rauchen sieht wie sich der Kopf mit Rauch füllt und den Tabak beobachten kann wie er langsam verbrennt. Gleiches gilt für die Alufoliennut, welche ebenfalls dazu dient die Sicht auf „das Wesentliche“  freizugeben. Die Alufolie die über den Kopf gespannt wird soll in die Nut gedrückt werden, um so zum einen besseren Halt zu geben und zum anderen um so die Sicht nicht zu verdecken.

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Das Setup:

Zuerst muss das Mod über das Loch gelegt werden. Der Tabak wird dann um das Mod herum gelegt, bevorzugt vor den Rauchnuten. Nun wird die Alufolie über den Kopf gespannt und die Enden in die dafür vorgesehene Nut gedrückt. Mit einer Nadel bearbeitet man mindestens drei Stellen rund um das Mod. In die Mitte, über das Mod müssen keine Löcher gestochen werden. Auf jede gelochte Stelle werden dann die Kohlestückchen verteilt.

Im Praxistest:

Die besten Ergebnisse haben wir mit drei Cocobrico Naturkohle-Würfeln erzielt. Doch schon beim Setup ist mir etwas aufgefallen: Es ist eine wahre Herausforderung die Alufolie in die Nut zu bekommen. Es wird definitiv eine Portion Fingerspitzengefühl benötigt. Hat man diese Hürde überwunden steht dem Rauchvergnügen nichts mehr im Wege. Das Prinzip vom „Sehen“ geht voll auf. Man kann genau beobachten wie sich der Kopf mit Rauch füllt und sieht den Zustand des Tabaks.

Eine weitere tolle Eigenschaft dieses Kopfes ist, dass er maximal Handwarm wird. Das Glas ein schlechter Wärmeleiter ist war uns bewusst, aber dass man nach einer halben Stunde exzessiven Rauchens den Kopf noch locker anfassen kann hätte wohl keiner gedacht. Besonders nützlich ist das weil man nun einfach die Alufolie mit samt der Kohle auf dem Kopf drehen kann. So kann auch der Tabak der zuerst zwischen den Kohlestücken lag, restlos verbrennen.

Da der Schwerpunkt des Kopfes weit oben, bei der Rauchschale liegt, sind wir anfangs davon ausgegangen, dass er wohl recht instabil auf der Pfeife sitzen wird. Doch spätestens nach der Session, beim Abbauen, mussten wir feststellen: Das Ding sitzt wirklich Bombenfest auf der Säule!

Mein Fazit:

Der Einlochkopf in doppelwandiger Ausführung erfüllt tatsächlich fast alle seine Funktionen in bester weise. Lediglich die Sache mit der Alufoliennut ist nicht ganz so einfach wie man sich´s vorstellt. Da man diese Problematik mit etwas Übung jedoch schnell überwindet, fällt das nicht allzu sehr ins Gewicht. Angesichts dieser Qualität, dieses Luxus´ und der Einzigartigkeit ist der hohe Preis mehr als gerechtfertigt. Deshalb halte ich diesen Kopf auch für unverzichtbar für jeden Wasserpfeifenraucher der aus dem Anfänger-Stadium heraus ist.

© www.set-it-up.net | Patrick L.
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