Doppelkopf vs. geteilter Kopf
| Das zusammen Mixen von verschiedenen Tabaken ist mittlerweile gang und gebe. Es existieren sogar schon einige Rezeptsammlungen im Internet. Die getesteten Produkte sollen beide hilfreich dabei sein. Welcher die bessere Lösung ist erfährst du im folgenden Bericht. |
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| Der Doppelkopf: Der Name kommt nicht von ungefähr denn dieser Spezialkopf hat zwei parallel rauchbare Köpfe in sich vereint.Die Maße des im ersten Moment seltsam anmutenden Geräts sind 10,5cm(H)x13,5cm(B). Die beiden Tabakreservoirs haben einen Innendurchmesser von 45mm und sind ca. 14mm tief. Jeder fasst ca. 23mm bis Oberkante. Der Kopf ist außen und im Tabakreservoir glasiert, nicht jedoch in der Bohrung für die Rauchsäule. Dadurch ist er ein perfekter Kompromiss aus „leicht zu reinigen“ und „guter sitz auf der Pfeife“. Für den Preis von ca. 9€ erhält man im Großen und Ganzen gute Qualität. Die Glasur ist überall gleichmäßig aufgetragen und auch die Löcher sind so wie sie sein sollen. In Betrieb genommen kommen die Nachteile des Doppelkopfes jedoch recht zügig ans Tageslicht. Beispielsweise benötigt man bei diesem Produkt doppelt so viele Kohlen als normal. Mit dem Tabak verhält es sich natürlich nicht anders. Auch die Setup-Time verdoppelt sich, dabei sollte der Kopf doch Arbeit und zeit sparen. |
| Der geteilte Kopf: Der Name sagt schon alles. Im Grunde ist dieser Kopf nichts anderes als ein Standardkopf mit einem kleinen aber feinen Unterschied: Sein Tabakreservoir ist durch eine dünne Wand geteilt. Der Kopf hat eine Gesamthöhe von ca. 7,5cm und einen Außendurchmesser von 65mm. Das geteilte Tabakreservoir ist 16mm tief, hat einen Durchmesser von 50mm und fasst ca. 35ml bis Oberkante(beide Teilbereiche zusammen). Die Verarbeitung des mit 2,80€ vergleichsweise günstigen Kopfes lässt ein wenig zu wünschen übrig. Die Glasur ist schlampig aufgetragen und auch an Stellen zu finden an denen sie offensichtlich nicht hin sollte. Die insgesamt sechs Löcher führen diesen Trend fort. Einen Schönheitswettbewerb wird dieser Kopf also kaum gewinnen. An sich ist der Kopf nur außenherum glasiert. Das erschwert leider die so schon mühsame Reinigung auf Grund der Trennwand nochmals. Beim Rauchen selbst verhält sich der geteilte Kopf im Prinzip wie ein normaler Kopf. Man kann zwar versuchen die Geschmackslastigkeit mit der Kohle zu variieren, viel Erfolg sollte man sich dabei jedoch nicht erhoffen. |
| Fazit: Beide Köpfe sind für ihren Preis ausreichend gut Verarbeitet. Beide Lösungen sind also gleichwertig. Ich persönlich halte beide Produkte für absolut überflüssig. Die Trennung des Tabaks in verschiedenen Köpfchen oder durch eine Trennwand macht definitiv keinen Sinn. Es ist schlichtweg einfacher zwei verschiedene Tabaksorten in einen Standardkopf zu packen. Dabei kann man sie, wer sich die Arbeit machen möchte, auch vermischen, oder eben auch nicht. Das ist für die Rauchbildung und die Geschmacksentfaltung egal. Da es sich nach dieser Erkenntnis um reine Fun-Produkte handelt empfehle ich den Doppelkopf. Der sieht nämlich wenigstens spektakulär aus. |
© www.set-it-up.net | Patrick L.






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