News vom 29.09.08

Das Tabakrauchen mit einer Wasserpfeife ist nach einer Studie der Universität Frankfurt am Main der Megatrend beim Drogenkonsum von Jugendlichen.

Einer Umfrage nach, bei der 1500 Frankfurter Schüler zwischen 15 und 18 Jahren befragt worden sind, gaben 76 Prozent an, schon einmal eine Shisha geraucht zu haben. Nur 12 Prozent rauchen mehr als 5 mal im Monat.

Gerade junge Schüler seien von der Shisha angetan. Ein Viertel der Befragten haben selbst eine Wasserpfeife Zuhause. Die Shisha trägt zum Tabakkonsum der Jugendlichen immens bei, da diese nicht wissen, was sie inhalieren.  Ein drittel der Shisharaucher gaben an sie rauchten nur “aromatisierten Wasserdampf” und gaben daher an, sie seien Nichtraucher.

Tatsächlich entspreche die Tabakmenge einer Shisha der von zehn Zigaretten, sagte die Leiterin des Drogenreferats der Stadt Frankfurt, Regina Ernst. In der Wasserpfeife entstünden höhere Konzentrationen von Teer und Kohlenmonoxid als in einer Zigarette. Da das Wasser in der Bowl den Rauch kühlt, atmet man den Shisharauch intensiver ein und man nimmt so mehr Nikotin auf.

Die Wasserpfeifen seien die “Alkopops des Tabaks”. Der Shishatabak wird mit aromatischen Geschmacksstoffen wie Apfel, Zimt, Mango oder Honig versetzt. Dadurch wird der scharfe Geschmack des Tabakrauchs überspielt und die Hemmschwelle zum Rauchen gesenkt.

Quelle:    www.an-online.de (Aachener Nachrichten Online)

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