RP-300 / PN-300 / Nargilem 300 eco
| Die RP – 300 ist die erste Pfeife aus der RP Serie die ich getestet habe. Das Kürzel „RP“ steht für „Relaxshop-Pipe“. Unteranderem werden diese Pfeifen auch PN-300 genannt (das RP ist nur eine Artikelbezeichnung) und sind der Nargilem 300 eco bis auf den aufgelaserten Schriftzug identisch. |
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| Lieferumfang: Die Pfeife wird mit einer kompletten Grundausstattung an Utensilien geliefert die du zum Rauchen benötigst: Bowl, Rauchsäule, Kopf (stoßsicher in Blasenfolie verpackt), Kohleteller, Koffer, ein vollständiger Satz Dichtungen, sowie Schlauch und Kohlezange. |
| Der Koffer: Die Wände des Koffers bestehen aus Kunststoff, die Beschläge und Scharniere aus Metall. Er ist innen rundum mit Stoff überzogen und im Deckel befindet sich ein Schaumstoffeinsatz, der Stöße abfangen soll. Ein U-Förmiges Schaumstoffprofil hindert die Pfeife daran während eines Transports im Koffer herumzurutschen.Neben dem mitgelieferten Zubehör finden auch noch andere Gegenstände wie Kohle und Tabak ihren Platz. |
| Die Dichtungen: Die RP – 300 ist an jeder nur erdenklichen Stelle mit einer Dichtung ausgestattet, sogar am Gewinde zwischen Rauchrohr und Rauchsäule! Da wir gerade Bei Gewinden sind: die Rauchsäule der Pfeife wird auf die Bowl geschraubt! Und anders als bei anderen Pfeifen, ist trotz Gewinde noch zusätzlich eine Dichtung angebracht. |
| Die Zange: Die mitgelieferte Zange hat kein außerordentlich spektakuläres Designe und hat auch sonst außer einem stumpfen Piker nicht viel zu bieten. Ich rate auch davon ab sie als Kohlezange zu verwenden, da sie keine Zähne besitzt. Dadurch rutscht die Kohle leicht heraus – Brandlöcher im Teppich sind vorprogrammiert. Als Tabakzange hingegen macht die einen guten Job, denn durch die abgewinkelten Schenkel ist der Tabak besonders leicht zu entnehmen. |
| Der Schlauch: Der mitgelieferte Kunstlederschlauch hat eine Gesamtlänge von ca. 1,65m. Das Designe erinnert stark an einen Mya Schlauch. Besonders lobenswert ist seine hohe Flexibilität, die die Gefahr beim rumreichen des Schlauches die Pfeife umzuwerfen, stark senkt. Zum Schluss soll noch sein guter Durchzug erwähnt sein. |
| Der Kopf: Der Kopf ist innen und außen glasiert, was die Reinigung sehr erleichtert, aber auch den halt auf der Dichtung mindert. Nur am untersten Rand ist er unglasiert, wahrscheinlich weil er beim glasieren auf dieser Stelle steht. Er hat eine Gesamthöhe von ca. 63mm und sein Tabakreservoir hat ein Volumen (bis Oberkante) von ca. 93ml. |
| Die Bowl: Die Form der Bowl wirkt sehr elegant und ist zudem noch funktionell: Durch den breiten Boden erlangt die Pfeife große Standfestigkeit. Das eingefärbte Glas ist recht massiv und dadurch auch stabiler als andere. Die Farbe ist gleichmäßig. Ein kleines Manko ist jedoch das aufgeklebte Gewinde, denn überschüssiger Klebstoff ist im Flaschenhals zu sehen. Von außen ist das jedoch nicht erkennbar. Sie fasst ein Volumen (bis Oberkante) von ca. 550ml und ist 15cm hoch. |
| Die Rauchsäule: Das Material aus dem die Rauchsäule ist kann ich nicht erkennen, aber sie ist aus massivem Material gefertigt, also kein billiges Blech! Sie ist in 6 Einzelteile zu zerlegen: Kopfhalter, Kohletellerauflage, Rauchsäule, Schlauchanschluss, Ventil und Rauchrohr. Die Säule ist vercromt und an sich sauber verarbeitet nur die Kohletellerauflage springt aus der Reihe: Sie ist nämlich nicht entgratet und deshalb sehr scharfkantig, also eine Verletzungsgefahr. |
| Der Kohleteller: Der Kohleteller ist für eine Pfeife dieser Größe ausreichend groß, man kann dort die Kohle gut ablegen. Er wurde sogar optisch ein wenig aufgepeppt: kleine Kreise sind auf der Ablagefläche einpoliert. |
| Die Pfeife im zusammengebauten Zustand: Komplett montiert hat die Pfeife eine Gesamthöhe von ca. 35 cm und zählt damit locker zu den kleinen Pfeifen. Das Designe ist sehr elegant und die Schlanke Rauchsäule gibt der Pfeife einen femininen Touch. |
| Das Rauchprotokoll: Das Rauchprotokoll soll dir den zeitlichen Ablauf einer Session mit dieser Pfeife ungefähr schildern. Natürlich ist nicht jede Session gleich, und es kommt auf viele Faktoren an ob sie gut raucht oder nicht, deshalb solltest du das Protokoll nicht überbewerten. Geraucht wurde mit der Teelichtmethode, Tabak der Marke Al Fakher und einer 33mm 3Kings Schnellzünderkohle, die 30s. mit einem Bunsenbrenner angeheizt und anschließend fünf Minuten zum durchglühen liegengelassen wurde. Dann wurde sie auf den Kopf gelegt. Nach zwei Zügen: Perfekter Rauch Nach 8 Min.: Wenig Rauch, da die Kohle gewandert ist, nach Neupositionierung wieder perfekter Rauch. (ein Diffusor würde das verhindern) Nach 20 Min.: Ein Windschutz ist notwendig Nach 35 Min.: Neue Kohle wird aufgelegt -> sofort wieder perfekter Rauch Nach 50 Min.: Der Windschutz wird wider angebracht Nach 75 Min.: Kaum noch Rauchbildung |
| Auffälligkeiten beim Rauchen: - Für Pfeifen dieser Größe sehr untypisch ist das Kohlewandern, welches aber mit einem Diffuser verhindert werden kann. - Guter Durchzug - Auffällig konstante „Rauchleistung“ - Sehr gute Standhaftigkeit |
| Mein Fazit: Diese Pfeife ist ohne Zweifel eine überdurchschnittlich hochwertige Pfeife in dieser Größenordnung und Preislage. Ich kann sie besonders den Leuten empfehlen die eine gute Pfeife für unterwegs suchen, vor allem für diesen Preis. |
| © www.set-it-up.net | Patrick L. |





Kommentare
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