Pumpkin-Hookah

Die meisten Online-Shops verkaufen diese Pfeife in vielen verschiedenen Farben und Ausführungen. Ob sich die Investition von ca. 29,90€ lohnt erfährst du in diesem Testbericht.
Lieferumfang:
Unsere Test-Pfeife kam in einem kleinen Köfferchen zu uns, in dem der komplette Lieferumfang Platz fand: Der Koffer an sich, eine Zange, ein kompletter Dichtungssatz mit Ventilkugel, ein Kunstlederschlauch, ein Kopf, die Rauchsäule und natürlich die Bowl.
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Der Koffer:
Wie oben schon erwähnt passt das gesamte Zubehör hinein. Doch damit nicht genug: Unentbehrliche Utensilien wie z.B. Tabak oder eine Rolle Schnellzünder, usw. lassen sich ebenfalls bequem in ihm verstauen. Der Koffer besteht im Wesentlichen aus geriffeltem Kunststoff, lediglich die Beschläge und die Scharniere sind aus Metall gefertigt. Der Deckel ist mit einem stoßabfangenden Einsatz versehen, der Rest ist leider nur mit dünnem Stoff ausgekleidet.
Die Dichtungen:
Die Schlauchdichtung ist sehr passgenau und hält den Schlauch gut an seinem Platz. Besonders lobenswert ist die Dichtung der Rauchsäule. Diese besitzt mehrere Lamellen, die einerseits gute Dichtungseigenschaften bewirken und zudem das Einsetzen der Rauchsäule in die Bowl extrem erleichtern. Die Kopfdichtung hat ebenfalls Lamellen, die jedoch nicht der besseren Abdichtung dienen, sondern das Verrutschen der Dichtung auf der Rauchsäule verhindern: Sie fügen sich nämlich in spezielle Rillen auf dem Kopfhalter. Ebenfalls auffällig für eine Pfeife dieser Preisklasse ist der Dichtungsring, der sich unter dem Kopfhalter befindet.
Die Zange:
Was soll ich sagen? Es ist eben eine ganz gewöhnliche Kohlezange die ihren Zweck erfüllt, ganz ohne besonderen Schnick-Schnack.
Der Schlauch:
Der Schlauch aus Kunstleder ist mit einer Gesamtlänge von ca. einem Meter leider etwas zu kurz geraten. Optisch ähnelt er einem Schlauch der Marke Mya und ist außer ein bisschen zu viel Klebstoff hier und einer Macke da, recht gut verarbeitet.
Der Kopf:
Der Kopf ist außen und im Tabak-Reservoir glasiert. Der unglasierte Rand bietet z.B. einem Kohlesieb mehr Halt, und durch die glasurfreie Innenseite hält der Kopf besser auf der Dichtung. Bis zur Oberkante hat der Kopf ein Fassungsvermögen von 85ml (was aber nicht heißen soll dass du ihn bis oben hin voll machen sollst!).
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Die Bowl:
Die Bowl ist wohl der Namensgeber der Pfeife, denn sie ist geformt wie ein Pumpkin (engl. = Kürbis). Das einzige was neben dem Inhalt von ca. 300ml (bis Oberkante) und der durchschnittlichen Verarbeitung zu erwähnen ist, ist die kleine Standfläche, die durch die ungewöhnliche Form entsteht.
Die Rauchsäule:
Die Rauchsäule ist theoretisch in fünf Teile zerlegbar: Rauchrohr, Schlauchanschluss, Ventil, Kopfhalter und Grundkörper. Während der Testphase (und auch danach) gelang es mir jedoch lediglich den Kopfhalter und das Ventil vom Grundkörper zu trennen. Ansonsten besticht sie durch gute Verarbeitung und Liebe zum Detail: Am unteren Ende sind dezente Ornamente eingeprägt. Die Rauchsäule besteht aus Blech durch das ein Messingrohr führt. Das Blech ist jedoch recht dick, weshalb die Säule trotzdem stabil bleibt.
Die Pfeife im zusammengebauten Zustand:
Zusammengebaut hat die Pfeife eine Gesamthöhe von ca. 25 cm. Das Designe ist in sich sehr stimmig, nichts ist überproportioniert. Schade ist nur, dass die Farbe des Kopfes (blau) nur bedingt zur Farbe der Bowl (türkis) passt, was die Optik etwas beeinträchtigt. Bei anderen Farbvarianten ist das aber eventuell besser abgestimmt.
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Das Rauchprotokoll:
Das Rauchprotokoll soll dir den zeitlichen Ablauf einer Session mit dieser Pfeife ungefähr schildern. Natürlich ist nicht jede Session gleich, und es kommt auf viele Faktoren an ob sie gut raucht oder nicht, deshalb solltest du das Protokoll nicht überbewerten.
Geraucht wurde mit der Teelichtmethode, Tabak der Marke Al Fakher und einer 33mm 3Kings Schnellzünderkohle, die 30s. mit einem Bunsenbrenner angeheizt und anschließend fünf Minuten zum durchglühen liegengelassen wurde. Dann wurde sie auf den Kopf gelegt.

Nach 2 Zügen: Bereits perfekter Rauchgenuss.
nach 20 Min.: Ein Windschutz (aus Alu-Folie improvisiert) ist nötig um die Rauchdichte zu erhalten.
nach 40 Min.: Eine neue Kohle wird aufgelegt.
nach 65 Min.: Der Geschmack ist nichtmehr vorhanden.
nach 75 Min.: Keine Rauchentwicklung mehr, Ende der Session.

Auffälligkeiten beim Rauchen:
- Der zu kurze Schlauch macht das Rauchen zu einer ungemütlichen Sache
- Der Durchzug könnte besser sein
- Der Kohleteller ist viel zu klein, es nicht ratsam die Kohle darauf abzulegen
- Das Ventil öffnet zwar, jedoch lässt dich der Rauch wegen der Formgebung der Bowl nicht richtig ausblasen
- Die Pfeife fällt wegen der kleinen Standfläche sehr leicht um
- Beim rauchen hat man teilweise das Gefühl, als würde man Wasser in den Schlauch ziehen. Dies ist aber nicht der Fall. Die Ursache dürfte die kleine Bowl sein.
Mein Fazit:
Trotz kleiner Mängel hat diese Pfeife ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders für Neueinsteiger ist sie gut geeignet, da man mit ihr für recht wenig Geld schon eine gute Pfeife bekommt. Auch als Zweit- oder Partypfeife ist sie gut geeignet da man sie dank Koffer einfach und sicher Transportieren kann. Wer mehr Ansprüche hat muss eben etwas tiefer in die Geldbörse greifen. Eine Sache ist trotzdem zu beachten: Die Pfeife ist wegen der Umfallgefahr nicht für den Indoor-Gebrauch geeignet.
© www.set-it-up.net | Patrick L.
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